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Schadstoffübung: Flüssigkeitsaustritt aus einem Schlammsaugwagen
Am Mittwoch, dem 23. September, stand bei unserer Übung ein Schadstoffeinsatz im Mittelpunkt. Die Übungsannahme lautete: Aus einem Schlammsaugwagen tritt eine unbekannte Flüssigkeit aus, eine Person ist dabei verletzt worden.
Als Erstes erkundete die Besatzung des Kommandofahrzeugs (KDO) die Lage genau. Dabei ging es vor allem um die Fragen, welcher Stoff austritt, wie viel davon ausläuft, wo sich die verletzte Person befindet und welche Gefahr für die Einsatzkräfte besteht.
Danach übernahm der zweite Trupp die Crashrettung der verletzten Person aus dem Gefahrenbereich. Direkt im Anschluss wurde eine Notdekontamination durchgeführt, damit die Person möglichst schnell von der unbekannten Flüssigkeit befreit wurde. Außerdem wurde die Einsatzstelle bei Bedarf abgesperrt, um weitere Personen zu schützen.
Für die weiteren Arbeiten direkt an der Austrittsstelle rüstete sich ein Trupp mit Chemikalienschutzanzügen der Stufe 3 (CSA 3) aus. Der Trupp fing die austretende Flüssigkeit auf, damit sie sich nicht weiter ausbreiten konnte. Mit pH-Messstreifen wurde der Stoff anschließend gemessen, um festzustellen, ob es sich um eine Säure oder eine Lauge handelt. Dieses Ergebnis ist wichtig für alle weiteren Maßnahmen.
Die Übung zeigte, wie wichtig eine genaue Erkundung, eine klare Abfolge der Maßnahmen und der richtige Eigenschutz bei Schadstoffeinsätzen sind.

















